✨ So. 8. März 2026 ✨

6 - 10 Uhr ∞ RPR1. Einfach Himmlisch!


Anstoßen auf die Demokratie – und fürs Landtag-Wählen-Gehen!

Kreative Fotoaktion der Pfarrei Kirner Land St. Hildegard

Mit einer kreativen Fotoaktion beteiligt sich die Pfarrei Kirner Land St. Hildegard ab Sonntag, 8. März, an der Kampagne „Aufstehen für … “ der evangelischen und katholischen Kirchen in Rheinland-Pfalz und Hessen als starkes Zeichen für Demokratie vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März. Startschuss ist Sonntag, 8. März, um 11.56 Uhr, symbolisch „vier vor zwölf“, im Anschluss an den Gottesdienst in der Kirche St. Pankratius. Der Pfarrgemeinderat lädt alle Interessierten ein zu einem Getränk, um gemeinsam anzustoßen und auch im übertragenen Sinn sich gegenseitig anzustoßen, dass bei der Wahl jede Stimme zählt. Dabei machen die Aktiven Fotos: alle, die sich beteiligen möchten, können sich fotografieren lassen entweder mit ihrem Glas, oder mit einem persönlichen Gegenstand, der anregen will zum "Anstoßen" – wie beispielsweise ein Wecker symbolisch als Weckruf für die Demokratie. Der Pfarrgemeinderat hat für die Aktion eigens Buchstabentassen gestaltet, die zusammen das Wort "Demokratie" ergeben. Die Fotos werden danach auf der Seite www.aufstehenfürdemokratie.de eingestellt, sodass aus den Fotos nach und nach eine "Kette des Anstoßens" entsteht. Mitmachen können alle! Denn wer nicht vor Ort sein kann, kann ein eigenes Foto direkt auf der Internetseite hochladen. Gerade auch die passiven Nichtwählerinnen und –wähler sollen so "angestoßen" werden, diesmal wählen zu gehen. In Kirn waren das bei der vergangenen Bundestagswahl immerhin zuletzt rund zwanzig Prozent – und damit zwanzig Prozent zu viel.


Zuversicht – mehr davon, bitte! Nur – woher?

• Zuversichts-Menschen - wer "füttert" eure Zuversicht?

• Auf Expedition Zuversicht – unterwegs in der Bibel! Beispiel "Zuversicht im Herrn" - bedeutet was?

• Orte der Zuversicht! Katholisch heiraten am Frankfurter Flughafen

• Wind in den Segeln - Bistum Limburg lädt ein zu "Spiritual Turn" im Juli

• Notfallseelsorge und Krisenzeiten – trotzdem: zuversichtlich

Den einen geht in unsicheren und unklaren Zeiten die Zuversicht langsam, aber sicher aus: dass sich manches oder besser noch Vieles zum Besseren wendet. Andere bleiben unverdrossen zuversichtlich, dass sich Kümmern und Einsetzen und Verändern und Probieren und immer wieder auch von vorn Anfangen lohnen: weil am Ende was dabei rauskommen wird – bestenfalls eine bessere Welt, in der ein gutes Leben für möglichst Viele, am besten für alle, möglich ist. Und den meisten – geht's mal so, mal so vermutlich. In manchen Momenten möchte man den Kopf in den Sand stecken, in anderen Momenten packt einen der "Packen wir's an"-Modus. Woher kommen solche Momente? Was macht euch zuversichtlich? Sind's vor allem andere Menschen, die selbst zuversichtlich unterwegs sind? Wie bleiben eigentlich Notfall-Seelsorgende zuversichtlich, die immer wieder Menschen in emotionalen Extrem-Situationen begleiten? Sind's bestimmte Erlebnisse, Ereignisse, die eure Zuversicht "triggern"? Wenn Ihr zum Beispiel unterwegs auf "Spiritual- Turn"-Segeltörn vom Bistum Limburg Unvorhergesehenes meistert zusammen mit den anderen im Boot und Lösungen findet, falls euch plötzlich was querkommt? Oder wenn ihr an einer besonderen Location heiratet wie dem Frankfurter Flughafen – und euch da die Zuversicht abholt für ein Ja zueinander, das bestenfalls ein ganzes langes Leben lang hält und Bestand hat? Woher nehmt ihr - eure Zuversicht? Oder warum – geht sie euch nach und nach aus? Auch in der Bibel spielt Zuversicht eine wichtige Rolle und ist oft – eine Frage des Glaubens: an Gott, den eigenen Auftrag, sich selbst und die anderen. Beispiel Paulus – und seine "Zuversicht im Herrn" (Phil 1,12-14; 2,24; 4,13).


U25-Suizid-Prävention von der Caritas! Wie Peers Gleichaltrigen helfen können

Junge Menschen geraten in Krisen oft an ihre Belastungsgrenzen – und nicht selten bleiben Sorgen und suizidale Gedanken im Verborgenen. Mit U25 – der Online-Suizidprävention der Caritas im Bistum Mainz gibt es ein anonymes und kostenloses Beratungsangebot für unter 25-Jährige. Speziell geschulte, gleichaltrige Ehrenamtliche beraten per Mail vertraulich und auf Augenhöhe. Neben dem Beratungsangebot besteht auch die Möglichkeit, sich als junger Mensch zwischen 16 und 25 Jahren ehrenamtlich ausbilden zu lassen und andere in schwierigen Lebenssituationen zu begleiten.


BDKJ - nein zu pauschalen Social Media Verboten für Kinder und Jugendliche!

Zur Diskussion um ein generelles Social Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren, die scharenweise unterwegs sind auf TikTok, Instagram und Co., hat auch der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die offizielle Jugendvertretung in der katholischen Kirche, eine eigene Ansicht. Und fordert unter anderem: eine verbindliche Beteiligung von jungen Menschen an politischen Entscheidungen über digitale Räume. Außerdem sollten soziale Plattformen in die Pflicht genommen werden, ihre Nutzer bestmöglich zu schützen. Und Medienbildung als festes Schulfach. Dass sich die Politik mit den Gefahren von Social Media auseinandersetzt, finden die BDKJ-Verantwortlichen einen guten Schritt, halten aber für keine gute Idee, ein Verbot einfach von oben überzustülpen.


Militärseelsorger Markus Konrad aus dem Bistum Mainz: Wehrdienst bietet auch Chancen

Junge Menschen bekommen seit Neustem wieder Post von der Bundeswehr: Fragebögen, ob sie sich einen Dienst als Soldat vorstellen können. Auch wenn der neue Wehrdienst erst mal noch freiwillig ist, verweigern deutlich mehr junge Menschen den Militärdienst aus Gewissensgründen als vor der neuen Regelung, auch schon vor der Musterung. Markus Konrad war lange Jahre Jugendseelsorger im Bistum Mainz. ist heute Militärseelsorger, hat selbst Wehrdienst geleistet und die Erfahrung gemacht, welche Chancen der Dienst beim Bund haben kann und wie er sich dort persönlich weiterentwickelt hat.


SMS – Songs mit Sinn!

• "Kyrie" von Mr. Mister

Auch Popstars zerbrechen sich ab und zu den Kopf darüber: Was soll das Ganze eigentlich? Wozu, wieso, weshalb, warum? Was ist der Sinn meines Lebens, der Sinn des Lebens? Und geben musikalisch(e) Antworten darauf.
>  Zum Beispiel Mr. Mister und "Kyrie".


Mit guten Vorsätzen in der Fastenzeit - unterwegs zur Hölle?

Wir sind in Woche zwei der Fastenzeit, dauert noch'n bisschen bis Ostern. Viele nehmen sich was vor für die Fastenzeit: aufhören mit dem Rauchen zum Beispiel, weniger Süßigkeiten oder Alkohol oder Fernsehen und Social Media. Das erinnert ein bisschen an die Neujahrsvorsätze. Bei denen es ja auch darum geht, sich was vorzunehmen, anzupacken und umzusetzen. Gibt's überhaupt 'nen Unterschied - und was für einen: zwischen Neujahrs-Vorsätzen und Fastenzeit-Vorsätzen?


RPR1. Die Gute Nachricht der Woche!

Charity-Bingo-Abende vom Moxy-Hotel in Ludwigshafen für Kinderklinik vom St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus!

Es sind manchmal die kleinen, feinen guten Taten, über die man nichts erfährt. Denn alte Journalistenweisheit: Nur "bad news are good news", nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten. Die Alternative: Tue Gutes und rede darüber.


Fastenzeit skurril! Fastengebote austricksen im Mittelalter

In der Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag verzichten viele Christinnen und Christen zum Beispiel auf bestimmte Nahrungs- oder Genussmittel, die im Rest des Jahres ein fester Bestandteil ihres Lebens sind. Und weil so lange Verzichten nicht immer leichtfällt, waren manche schon immer sehr kreativ, wenn's darum ging, Fastenvorschriften zu umgehen. Beispiel: "Herrgottsbscheißerle".


RPR1. Angedacht!

Angedacht! ist das tägliche Wort in den Tag der Kirchen bei RPR1. Evangelische und katholische Kirche produzieren Angedacht! im wöchentlichen Wechsel. Angedacht! - das sind neunzig Sekunden Aktuelles, Emotions, Events und Zeitgeistliches aus christlicher Sicht.